Laut einer aktuellen Analyse der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) steigt der Anteil der Frauen, die eine eigene Praxis oder Apotheke gründen stetig an und ist inzwischen höher als bei männlichen Kollegen.  ÄrztInnen wählen als Niederlassungsform zu 64 % die Einzelpraxis, auch die Zahl ist somit höher als bei den männlichen Ärzten. Hier entscheiden sich lediglich 55 % für die Einzelpraxis. Ein weiterer Unterschied bei der Gründung sind die Kosten, ÄrztInnen gründen im Durchschnitt günstiger als ihre männlichen Kollegen.(1) Doch was gilt es bei der Gründung einer Praxis zu beachten? Welche Niederlassungsform passt am besten? Wie sehen Finanzierungsmodelle aus und wie können digitale Services helfen, den Terminkalender zu füllen? 

Fragen, die Sie sich stellen, da Sie selbst überlegen eine Praxis zu gründen? Dann laden Sie sich unseren kostenlosen Leitfaden „Das 1×1 der Praxisgründung – Zulassung, Finanzierung, Digitalisierung“ herunter. Sie erhalten darin Antworten auf organisatorische Fragen, z. B zur Zulassung und Rechtsformen, Lösungsvorschläge für mögliche Herausforderungen sowie Tipps, um die Sichtbarkeit Ihrer Praxis von Anfang an sicherzustellen.

Das 1×1 der Praxisgründung

Bei der Gründung einer Praxis gibt es eine Reihe an Aufgaben und Themen, mit denen sich ÄrztInnen frühzeitig und ausgiebig auseinandersetzen müssen, wie beispielsweise Zulassungsprozesse, Finanzierungsmodelle und Personalsuche. Ein strukturiertes Vorgehen ist hierbei essentiell, um den Überblick zu behalten. 

Zuallererst müssen grundlegende Entscheidungen getroffen werden, sprich welche Art und Form der Praxis Sie gründen möchten. Soll es eine Einzel- oder Gemeinschaftspraxis sein? Wollen sie neu gründen oder eine bestehende Praxis übernehmen? Wiegen Sie die Vor- und Nachteile der Möglichkeiten genau ab und gehen Sie frühzeitig auf die Suche nach einer geschäftlichen Beteiligung, wenn Sie nicht allein gründen und arbeiten möchten. Ebenfalls wichtig ist frühzeitig über Ihre fachliche Spezialisierung und Weiterbildung nachzudenken und in den Entscheidungsprozess mit einfließen zu lassen. 

Neben der Frage nach Art und Form der Praxis sollten Sie frühzeitig einen Zeitplan aufstellen, damit Sie sich rechtzeitig um alle Anliegen kümmern können, wie z. B. Meldefristen für die Zulassung. Ebenso wichtig ist ein ausführlicher Businessplan, der alle Kosten und notwendigen Maßnahmen berücksichtigt sowie ein umfassendes Praxiskonzept, das u. A. Leistungsspektrum, Alleinstellungsmerkmale sowie Marketingmaßnahmen umfasst. Prüfen Sie zudem, ob Sie Anspruch auf Fördermittel haben und beantragen Sie frühzeitig Ihren Eintrag in das ärztliche Register Ihrer zuständigen KV und Ihre Zulassung für einen Sitz als Vertragsarzt/-ärztin. Nehmen sie sich zudem ausreichend Zeit, um einen geeigneten Praxisstandort zu finden, führen Sie hier eine ausführliche Standortanalyse durch (Verkehrsanbindung, Parkmöglichkeiten, Ärztedichte etc.). Investieren Sie genauso viel Zeit in die Suche nach geeigneten Praxispersonal und informieren Sie rechtzeitig die Behörden über Ihre Gründung. 

Mit digitalen Services erfolgreich in den Praxisalltag starten

Digitale Services und Plattformen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Starten auch Sie also direkt digital gut vorbereitet Ihren Praxisalltag, sodass sowohl Sie als auch Ihr Team Ihren PatientInnen gelassen entgegentreten können und ausreichend Behandlungszeit bleibt. Durch die Nutzung digitaler Services im Bereich Termin- und Patientenmanagement setzen Sie Ihre Praxisabläufe direkt effizient und ressourcenschonend auf. Bieten Sie Ihren PatientInnen beispielsweise die Möglichkeit, 24/7 online selbstständig Termine zu buchen und zu verwalten. So sparen Sie administrativen Aufwand und Ihr Terminkalender füllt sich ganz allein. Dr. Michael Kämpf, Facharzt für Radiologie im MVZ „Ihre Radiologen”, beschreibt: „In unserem neuen Standort in Neukölln haben wir 4 Wochen vor der Eröffnung die Online Buchung aktiviert und keine Werbung dafür gemacht. Durch Doctolib waren jedoch sofort 100% unserer Kapazitäten ausgelastet. Wir hatten noch nie ein Gerät von Anfang an in Vollauslastung.” 

Setzen Sie zudem auf moderne und automatische Patientenkommunikation: Versenden Sie Terminerinnerungen und Hinweise zu benötigten Dokumente beispielsweise direkt bequem digital und automatisiert per SMS und E-Mail. Sie halten Ihren administrativen Aufwand von Beginn an gering und Ihr Team kann Sie bei der Behandlung der PatientInnen unterstützen. Auch digitale Sprechstunden, wie etwa die zertifizierte Videosprechstunde, dürfen in einer modernen Arztpraxis nicht fehlen. Sie eignet sich für alle Fachrichtungen und ist ideal für medizinische Ersteinschätzungen, Kontrollen, Verdachtsaufklärungen, Befundsbesprehcungen und die Ausstellung von AUs. 

Digitale Angebote wie die Online-Terminbuchung oder Videosprechstunden werden

heute von immer mehr PatientInnen nachgefragt – und dies über alle Altersklassen hinweg. Bereits jetzt wird jeder 3. Termin online gebucht, jeder 2. davon außerhalb der Sprechzeiten.(2) Sie machen Ihre Praxis attraktiv und erweitern z. B. Ihren Spielraum, den Terminkalender den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Daher gehört es heute für GründerInnen zum Standard, bei der Planung der EDV digitale Angebote für PatientInnen zu integrieren. So steht der erfolgreichen Gründung Ihrer Praxis nichts mehr im Weg!

Ausführliche Informationen zur Praxisgründung erhalten Sie kostenlos in unserem Leifaden „Das 1×1 der Praxisgründung – Zulassung, Finanzierung, Digitalisierung“. Der Ratgeber vermittelt Ihnen nicht nur die Grundlagen der Praxisgründung samt Checkliste, sondern informiert auch über häufige Hürden – und darüber, wie man sie überwinden kann.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie mit digitalen Services Ihre Praxis direkt von Beginn an effizient und ressourcenschonend aufstellen? Vereinbaren Sie einen kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch mit unserem Team. Sie erreichen uns online oder telefonisch unter 030  22027168.

Ihr Doctolib-Team

Quellen:

  1. https://www.arzt-wirtschaft.de/praxis/praxisfuehrung/aerztinnen-zahnaerztinnen-oder-apothekerinnen-so-viele-frauen-machen-sich-in-der-gesundheitsbranche-selbstaendig/ 
  2. Interne, anonymisierte Statistiken von Doctolib, Kennzahl bezogen auf das obere Drittel der Nutzer. Datenerhebung im Zeitraum Mai 2019 -April 2020.