Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesen hat durch die COVID-19-Pandemie einen deutlichen Schub bekommen. Dennoch hat sie in vielen Teilen und Bereichen weiterhin Nachholbedarf. Vor allem junge Menschen fordern mehr Tempo beim Ausbau digitaler Lösungen im Gesundheitsbereich. Dies bestätigt eine aktuelle Studie der vivida bkk und der Stiftung „Die Gesundarbeiter”, wonach jede/r 2. befragte/r 14-34-Jährige herkömmliche Arztbesuche durch Videosprechstunden ersetzen möchte. Die digitale Sprechstunde ist für jede/n 2. StudienteilnehmerIn ein Anreiz, lang aufgeschobene Arztbesuche endlich wahrzunehmen. Auch geben 69 % der 14-34-Jährigen an, Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa) im Krankheitsfall nutzen zu wollen, ebenso beliebt bei knapp 80 % der Befragten sind elektronische Rezepte.(1) 

Die Zahlen dürften vor allem für ÄrztInnen interessant sein, informieren Sie sich daher frühzeitig, wie Sie Ihre Praxis digital aufstellen können. Digitale Angebote von Doctolib können dabei helfen, PatientInnen moderne, digitale Services zu bieten – wie etwa eine 24/7-Online-Terminbuchung– und verwaltung sowie digitale Sprechstunden.  

PatientInnen moderne, sichere digitale Services bieten und Umsatz steigern

Nicht nur die jüngere Altersgruppe zwischen 14-34 Jahren befürwortet digitale Lösungen, laut einer Bitkom-Studie fordern 65 % der BürgerInnen ab 16 Jahren mehr Tempo beim Ausbau digitaler Angebote in der Medizin.(2) Auch profitieren nicht nur die PatientInnen von digitalen Services, auch für die Praxen und Ihre Teams bieten sie viele Vorteile und kurbeln zudem den Praxisumsatz an. Nimmt man als Beispiel die Online-Terminbuchung: Bieten Sie Ihren PatientInnen beispielsweise die Möglichkeit Termine bei Ihnen in der Praxis rund um die Uhr online zu buchen, reduzieren Sie zeitgleich in Ihrer Praxis den administrativen Aufwand und das Telefonaufkommen immens. Ihr Team wird dadurch entlastet und kann sich weiteren Aufgaben widmen. Ihren PatientInnen bieten Sie so maximale Flexibilität, sie können so, ähnlich der Online-Essensbestellung oder der Buchung eines Friseurtermins, auch Arzttermine bequem abends von der Couch online aus buchen. Bereits jetzt wird jeder 3. Termin bei Doctolib online gebucht, jeder 2. davon außerhalb der Sprechzeiten.(3)

Setzen Sie dann zusätzlich auf digitale Patientenkommunikation, können Sie Ihre PatientInnen automatisiert per SMS und/oder E-Mail an gebuchte Termine sowie für die Behandlung notwendige Termine erinnern. Sollte es zudem Verzögerungen im Praxisablauf geben, können Sie sie auch darüber digital und automatisiert informieren. Sie erinnern Ihre PatientInnen so einerseits an ihre Termine, und geben Ihnen zudem die Möglichkeit, die Termine zu verwalten, sprich falls es doch nicht passt, zu verschieben oder abzusagen. Mit Doctolib können Sie so Ihre Terminausfälle um bis zu 58% reduzieren und Ihr Team entlasten.(4) 

Die Videosprechstunde hat sich seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie inzwischen fest in der deutschen Ärzteschaft etabliert, allein über Doctolib wurden 2,5 Millionen digitale Sprechstunden in Deutschland 2020 durchgeführt, Tendenz weiter steigend. Sie stellt eine gute Ergänzung zum Regelbetrieb von Praxen dar und eignet sich besonders für: 

  • Besprechung von Befunden und Laborauswertungen
  • Besprechung von Heilplänen oder Anpassung von Medikamenten
  • Konsultation, z. B. zum Einholen einer Zweitmeinung
  • Beratung zu Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, IGeL, etc.

Sie bieten Ihren PatientInnen durch das Angebot von Videosprechstunden einen zusätzlichen modernen, bequemen Service, da sie für einen ärztlichen Rat nicht erst den Weg in die Praxis aufnehmen müssen. Doch auch für Sie birgt es Vorteile, denn Behandlungstermine, die per Videosprechstunde abgehalten werden, sind in der Regel kürzer als physische Termine, d. h. Sie können in der gleichen Zeit mehr PatientInnen behandeln. Hören Sie gerne in unsere Podcastfolge mit Jens-Rico Watermann, Facharzt für Orthopädie aus Berlin, er berichtet über seine Erfahrung mit der Videosprechstund und zeigt auf, wie er in der ersten Welle der Corona-Pandemie seine Praxis mit diesem Tool fast vollständig auslasten konnte.

Sie möchten weitere Informationen, wie Sie durch digitale Services Ihren PatientInnen einen modernen Services bieten, Sie NeupatientInnen gewinnen und so auch Ihren Praxisumsatz steigern? Dann laden Sie sich unseren kostenlosen Praxisratgeber Digital und automatisiert – Tipps und Empfehlungen für die Patientenkommunikation von heute” herunter. Sie erhalten dort spannende Tipps, wie Sie Ihre Praxisprozesse digitalisieren, Ihren Umsatz ankurbeln und Ihre Patientenzufriedenheit erhöhen. 

Gerne steht Ihnen auch unser Team für ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung – Sie erreichen uns online

Ihr Doctolib-Team

Quellen: 

(1) https://www.vividabkk.de/fileadmin/user_upload/Presse/Studien/PDF/VIVIDABKK_210121_Studie_Zukunft-Gesundheit-2020_PDF_Web.pdf 
(2) https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Deutschlands-Patienten-fordern-mehr-digitale-Gesundheitsangebote
(3) Interne, anonymisierte Statistiken von Doctolib über verschiedene Fachrichtungen hinweg. Datenerhebung im Zeitraum Mai 2019 -April 2020.
(4) Interne anonymisierte Doctolib Statistiken zeigen, dass -58% von Terminausfällen bei verschiedenen Fachärzten 5 % betragen. Datenerhebung im Zeitraum von Oktober 2018 – April 2019. Die durchschnittliche Terminausfallquote in Deutschland laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (Praxisbefragung zur Termintreue 2014: https://www.kbv.de/html/9953.php) beträgt schätzungsweise zwischen 5-20 %. Davon wurde der Durchschnittswert zur Ermittlung der Terminausfallquote genommen = 12 % (12,5 % als Durschnittswert von 5-20 %, abgerundet auf 12 %)