Deutschland befindet sich nun seit knapp 2 Wochen im Lockdown Light – Hygieneregeln, Einschränkungen in der Freizeitgestaltung und häufig auch das Arbeiten von zuhause bestimmen unseren Alltag. Welche Auswirkungen diese verschärften Maßnahmen auf den Kontakt von Arzt und Patienten hat, wollen wir einmal mit unseren Nutzungsdaten nachvollziehen. Wie steht es um die Anzahl der Arztbesuche? Bleiben Patienten aus? Und nutzen jetzt alle vermehrt die Videosprechstunde? 

Nutzung der Videosprechstunde seit September fast verdoppelt

Während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie zeigte sich die Verunsicherung von Patienten und Ärzten deutlich – bis zu 50 % der Patienten nahmen keine Arzttermine wahr1 und manche Praxen mussten schließen, weil sie nicht genug Schutzausrüstung hatten2. Dies ist nun anders – die Praxen haben sich an die aktuelle Situation angepasst und sind gut aufgestellt Patienten mit oder ohne Corona zu behandeln und Ansteckungen zu vermeiden.

Diese gute Vorbereitung zeigt sich im Vertrauen der Patienten, die weiterhin Termine buchen und wahrnehmen. So zeigt sich erfreulicherweise, dass in der ersten Novemberwoche 2000 Online-Buchungen mehr vorgenommen wurden als noch in der Woche davor.3

Auch wenn die Patienten in dieser zweiten Welle weiterhin Arztbesuche wahrnehmen, zeigt sich, dass die Videosprechstunde in dieser Zeit ein gern genutztes Mittel zu Arzt-Patienten-Kommunikation ist. So zeigt z. B. der Vergleich der Nutzungzahlen von der Woche ab dem 14. September mit der letzen Woche, ab dem 2. November, einen markanten Anstieg um 48 % Prozent.4

Mit der Videosprechstunde lässt sich ein breites Leistungsangebot aufrechterhalten und gleichzeitig das Infektionsrisiko für die Patienten reduzieren. Wenn Sie noch nicht genau wissen, wie Sie die Videosprechstunde am besten in Ihren Praxisalltag integrieren sollen, dann ist unser Praxisratgeber „Die Videosprechstunde gekonnt nutzen. So werden Sie ein Profi-Anwender” das Richtige für Sie. Darin erfahren Sie nicht nur, für welche Anwendungsfälle sich die digitale Sprechstunde anbietet, sondern auch, wie Sie Ihren Arbeitsplatz einrichten können oder was es technisch zu beachten gibt. 

Außerdem können Sie mit dem Doctolib-Terminmanagement:

  • Termine in Videosprechstunden umwandeln: Wandeln Sie physische Behandlungen in der Praxis in Termine zu Videosprechstunden um, und das direkt über Ihren Terminkalender. Es muss nichts weiter gemacht werden, Uhrzeit und Besuchsgrund bleiben dieselben und Ihre Patienten werden per SMS über die Umwandlung informiert.
  • Video-Sprechzeiten: Erstellen Sie spezielle Sprechzeiten nur für die Videosprechstunde, damit Ihre Patienten noch schneller einen digitalen Termin erhalten.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Docotolib-Videosprechstunde bis zum 30. Juni 2021 kostenlos in Kombination mit unserem Terminmanagementsystem.5

Diese Doctolib-Funktionen helfen während der zweiten Corona-Welle

Neben der Videosprechstunde helfen unterschiedliche Funktionen des Doctolib-Terminmanagements Praxisabläufe an immer neue Regeln anzupassen. Dazu gehören:

  • Kommunikation mit Ihren Patienten: Damit Sie Ihre Patienten darüber informieren können, dass Ihre Praxis oder Einrichtung weiterhin geöffnet hat, können Sie eine E-Mail an alle Ihre Patienten verschicken und dies auch auf Ihrem Doctolib-Profil vermerken.
  • COVID-19-Piktogramm im Kalender: Patienten mit Symptomen von COVID-19, werden durch ein kleines Symbol in Ihrem Terminkalender gekennzeichnet. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, können Sie sich dazu entscheiden, diese Termine in eine Videosprechstunde umzuwandeln.
  • Besuchsgründe für vorhandene Sprechzeiten anpassen: Passen Sie Ihre Sprechzeiten unkompliziert an – in nur wenigen Klicks können Sie Besuchsgründe für die Videosprechstunde zu all Ihren vorhandenen Sprechzeiten hinzufügen.

Wenn Sie Ihre Praxisabläufe mit diesen digitalen Services optimieren wollen, beraten wir Sie gerne. Vereinbaren Sie dafür einfach ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch

 

Ihr Doctolib-Team

1https://www.zi.de/presse/presseinformationen/27-juli-2020
2 https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Virus-laesst-215-Berliner-Praxen-schliessen-oder-Betrieb-einschraenken-408238.html
3 Interne anonymisierte Doctolib-Statistiken (Okt 2020 – Nov 2020)
4 Interne anonymisierte Doctolib-Statistiken (Sep 2020 – Nov 2020)
5 In Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abonnement über den Doctolib-Kalenderservice als Hauptdienstleistung.