Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie im vergangenen Jahr ist der Anteil von Menschen, die im Homeoffice arbeiten stark angestiegen. Laut einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung arbeitet jeder 4. Arbeitnehmer derzeit überwiegend oder ausschließlich von zu Hause aus.(1) Homeoffice wird oft mit klassischen Bürojobs in Verbindung gebracht. Doch wie sieht es mit Home Office im medizinischen Umfeld aus? Ist es in dem Bereich nicht möglich? Doch in bestimmten Fällen ist es möglich, und birgt auch für PraxismitarbeiterInnen und ÄrztInnen  Vorteile. Und die MFAs und ZFAs wissen die Möglichkeit des Home Offices zu schätzen, wie eine aktuelle Umfrage des PKV Instituts nun zeigt: 93 % der MFAs und ZFAs, die bereits Home Office getestet haben, gefällt es. Bereits knapp 50 % der befragten PraxismitarbeiterInnen haben bereits von zu Hause gearbeitet.(2) Doch welche konkreten Vorteile bietet Home Office sowohl Praxisteams als auch Patienten? 

In diesen Fällen kann Home Office umgesetzt werden 

Home Office im medizinischen Umfeld war, wie in vielen anderen Branchen und Bereichen auch, vor der COVID-19 Krise in den seltensten Fällen ein Thema. Hier hat seitdem ein Umdenken stattgefunden, immer mehr Praxen und Einrichtungen setzen sich mit Homeoffice-Möglichkeiten auseinander. Denn nicht nur die MitarbeiterInnen profitieren von der Möglichkeit auch mal bequem von zu Hause zu arbeiten, sondern auch die Praxen und die PatientInnen. Denn gerade Verwaltungsaufgaben, wie beispielsweise Quartalsabrechnungen oder die Erstellung von Arbeitsplänen sowie die Terminkalenderpflege, lassen sich bequem und stressfrei von zu Hause erledigen – und das ohne Unterbrechungen durch PatientInnen, die am Empfang warten.(3) Die Arbeiten können so stressfrei und sorgfältig in kürzerer Zeit als in der Praxis erledigt werden. Hilfreich hierfür ist ein funktionierendes, digitales Termin- und Patientenmanagement auf das die MitarbeiterInnen auch von zu Hause Zugriff haben – natürlich unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bedingungen (DSGVO). Wichtig ist hierbei, dass sowohl die MitarbeiterInnen in der Praxis als auch die im Home Office auf dem selben, sich stets aktualisierenden System arbeiten, um Datenredundanzen zu vermeiden. 

Auch kann es sinnvoll sein, dass Termintelefon im Home Office zu nutzen, so kann sich das Team in der Praxis voll und ganz, ohne Unterbrechungen, der Versorgung und Behandlung der PatientInnen vor Ort widmen.(3) Um sowohl für das Team zu Hause als auch in der Praxis den Aufwand so gering wie möglich zu halten, helfen digitale Services. Bieten Sie Ihren PatientInnen beispielsweise die Möglichkeit, Termine selbstständig rund um die Uhr online zu buchen und zu verwalten, reduzieren sich telefonische Anfragen. Auch sonst aufwendige Tätigkeiten wie der bislang oft händisch durchgeführte Recall können digital abgebildet werden. Über das digitale Recall-System von Doctolib wird der Recall automatisiert per SMS oder E-Mail an PatientInnen versendet. So kann sich Ihr Team in der Praxis um die Versorgung der PatientInnen kümmern und Ihr Team im Home Office um Verwaltungsaufgaben, wie Qualitätsmanagement, Korrespondenz mit der Steuerkanzlei etc. 

Für ÄrztInnen birgt es den zusätzlichen Vorteil, Videosprechstunden auch bequem von zu Hause – abseits des Praxisalltags – aus durchzuführen. Dr. Jens Watermann, Facharzt für Orthopädieaus, bspw. führt den Großteil seiner Videosprechstunden aus dem Homeoffice durch, wie er uns in unserem Podcast What’s up Doc?! – Sprechstunde mal anders verraten hat. 

Auch ist es durch digitale Services möglich, den Terminkalender von unterwegs aus einzusehen und zu verwalten, so können ÄrztInnen und Teams direkt abends oder am Wochenende sehen beispielsweise, was sie am nächsten Tag in der Praxis erwartet. 

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie digitale Services Ihren Praxisalltag entspannter gestalten, Sie mehr Zeit für PatientInnen gewinnen und Sie obendrein einen modernen Service bieten? Dann laden Sie sich unseren kostenlosen Praxisratgeber Digitales Termin- und Patientenmanagement für das Praxisteam” herunter. 

Gerne steht Ihnen auch unser Team für ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung – Sie erreichen uns unter 030 22027168 oder online

Ihr Doctolib-Team

Quellen:

https://www.sueddeutsche.de/politik/home-office-studie-deutschland-1.5206875 
https://www.pkv-institut.de/news/mfas-und-zfas-im-homeoffice-die-idee-kommt-gut-an/ 
https://www.arzt-wirtschaft.de/praxis/praxisfuehrung/homeoffice-wie-mfas-die-praxis-von-zuhause-aus-unterstuetzen-koennen/