Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wurde im letzten Jahr durch Corona erheblich beschleunigt, denn die Krise hat gezeigt, wie wichtig eine schnelle Kommunikation ist. Es zeigt sich jedoch, dass digitale Technologien nicht von allen Gesundheitsfachkräfte genutzt wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 500 Ärzten, die der Digitalverband Bitkom gemeinsam mit dem Ärzteverband Hartmannbund durchgeführt hat. Das Telefon sei der wichtigste Kanal im Austausch mit PatientInnen (77 %), Apotheken (61 %) und Praxen (53 %). Rund jeder fünfte Arzt (19 %) hält den Kontakt zu Arztpraxen überwiegend per Briefpost und rund 22 % setzen noch immer vornehmlich auf das Fax. Lediglich jeder 20. Arzt kommuniziert überwiegend via E-Mail mit anderen Praxen, Apotheken oder PatientInnen.1 

Das überrascht, denn die automatische Kommunikation mit E-Mail und SMS reduziert viel Arbeitsaufwand. Wie genau, das erfahren Sie in unserem neuen Praxisratgeber „Digital und automatisiert – Tipps und Empfehlungen für die PatientInnenkommunikation von heute!

Welche Vorteile bietet die digitalen Kommunikation? 

Die Kommunikation per SMS und E-Mail bringt PatientInnen und Arztpraxen viele Vorteile mit sich. Für Sie und Ihr Team bedeutet das weniger administrativen Aufwand und gleichzeitig bieten Sie Ihren PatientInnen einen zeitgemäßen Service.

PatientInnen schätzen die digitale Kommunikation

Für PatientInnen bietet die Online-Terminbuchung die Möglichkeit selbstständig 24/7 Termine zu vereinbaren. Sie sind dadurch nicht von Ihren Öffnungszeiten abhängig und finden so Termine, die ihnen gut passen. Dieser Service wird gerne genutzt: Schon jetzt  werden bis zu 50 % der Online-Termine außerhalb der regulären Sprechzeiten gebucht.2 

Außerdem hilft das Doctolib-Portal Ihren PatientInnen den Überblick über alle Termine zu bewahren. Darüber können diese Termine verschieben, absagen und auch Arzttermine für Angehörige vereinbaren – alles eigenständig und zu jeder Zeit.

Die Vorteile der digitalen Kommunikation für Arztpraxen 

Auf der Praxisseite wird durch die digitale Kommunikation vor allem das Team entlastet. Das betont Dr. Manfred Lapp, Allgemeinarzt in Berlin: „Ein Fünftel der anfallenden Arbeit – ob Telefonate oder das Verschieben von Terminen – fällt durch das digitale Terminmanagement einfach weg und mein Team muss dafür keine Arbeitskraft aufwenden.”

Folgende Funktionen helfen dabei Praxisabläufe durch eine automatisierte Kommunikation effizient zu gestalten:

  • Online-Terminbuchung: Dadurch, dass Termine 24/7 selbstständig von PatientInnen gebucht werden können, reduzieren sich Terminanfragen per Telefon und E-Mail.
  • Terminerinnerungen und digitale Warteliste: Dank der automatischen Terminerinnerung per SMS und/oder E-Mail erhöht sich die Termintreue Ihrer PatientInnen. Und auch Terminlücken lassen sich unkompliziert schließen. Wenn ein Termin doch einmal durch einen/eine PatientIn abgesagt werden sollte, erhalten die PatientInnen, die sich bei der Buchung auf eine Warteliste gesetzt haben, eine Mitteilung darüber und können ihren Termin vorverlegen. Um bis zu 58 % der Terminausfälle lassen sich so mit einem digitalen Terminmanagement reduzieren.3
  • Automatischer Recall: Postalische Erinnerungen an regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen spannen Ihr Team stark ein. Wenn Sie Recalls automatisiert und digital versenden – die Zustimmung Ihrer PatientInnen vorausgesetzt – reduzieren Sie Ihren administrativen Aufwand und bieten Ihren PatientInnen einen besonderen Service. 

PatientInnen schnell informieren – unkompliziert per SMS und E-Mail

Besonders in Pandemie- und Grippe-Zeiten ist eine schnelle Kommunikation Gold wert. Sollten Sie Termine verschieben müssen oder verzögert sich der Praxisablauf, dann können Sie per SMS und E-Mail schnell Ihre Patienten erreichen – und das automatisiert und ohne zum Telefon zu greifen. Welche Möglichkeiten es gibt, können Sie in unserem Praxisratgeber nachlesen, der kostenlos für Sie zum Download bereitsteht. 

Möchten Sie Ihre Kommunikation digitaler gestalten? Dann beraten wir Sie gerne dazu. Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch unter 030 220 276 18 oder online. 

 

Ihr Doctolib-Team

 

1 Bitkom, 2021
2 Interne anonymisierte Doctolib-Statistiken (Jan 2020 – Jul 2020) zu Online-Buchungen.
3 Interne anonymisierte Doctolib-Statistiken zeigen, dass bei verschiedenen Fachärzten ein Minus von 58 % Terminausfällen bedeutet, dass nur noch rund 5 % der Termine ausfallen. Datenerhebung im Zeitraum von Oktober 2018 – April 2019. Die durchschnittliche Terminausfallquote in Deutschland laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (Praxisbefragung zur Termintreue 2014: https://www.kbv.de/html/9953.php) beträgt schätzungsweise zwischen 5 und 20 %. Davon wurde der Durchschnittswert zur Ermittlung der Terminausfallquote genommen = 12 % (12,5 % als Durchschnittswert von 5 – 20 %, abgerundet auf 12 %).