Nach dem Abflachen der ersten Infektionswelle und der daraus folgenden Lockerung strengerer Corona-Auflagen hat sich das Bild in den letzten Wochen wieder umgekehrt. In ganz Europa kam es zu einem deutlichen Anstieg der Fallzahlen – so auch in Deutschland. Am 05.11.2020 meldete das RKI einen Rekordwert von 19.990 Corona-Neuinfektionen.1 Die Bundesregierung reagierte schon Ende August mit einem Teil-Lockdown ab Anfang November.

Die im Vorfeld oft diskutierte zweite Welle hat uns erreicht. Jetzt gilt es, die Erfahrungen aus der ersten Welle dazu zu nutzen und sich bestmöglich auf die aktuelle Situation einzustellen, um Prozesse schnell optimieren zu können. Wir haben im Rahmen unserer Reihe COVID-19-Helden im Frühjahr mit Fachärzten über ihre Erfahrungen aus der ersten Welle gesprochen und noch einmal die wichtigsten Tipps für Sie in diesem Artikel zusammengestellt.

Von Kollegen lernen

Unsere COVID-19-Helden das sind 25 Ärztinnen und Ärzte, die ihre Erfahrungen aus der ersten COVID-19-Welle mit uns in kurzen Videointerviews geteilt haben. Sie erzählten uns, wie sie auf die Entwicklungen reagiert haben und was sie in ihrer Praxis in der Zeit verändern mussten.

  • Dr. med. Helmut Weinhart, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie aus Starnberg, hat zum Infektionsschutz in seiner Praxis zwei separate Arbeitsgruppen geschaffen, die unabhängig voneinander arbeiten können, ohne gleichzeitig in der Praxis zu sein. 
  • Dr. med. Bernhard Junge-Hülsing, HNO-Arzt aus Starnberg, setzt auf Information. Er holt Patienten mit unaufgeregten Fakten und Statistiken zu COVID-19 genau dort ab, wo Ängste zu keimen beginnen. 
  • Dr. med. Oliver Krämer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie aus Mönchengladbach, berichtet, wie er mithilfe von Doctolib den Praxisalltag neu strukturiert, nachdem COVID-19 regelmäßig die Tagesplanung durcheinandergebracht hatte. Online Terminbuchungen und die Videosprechstunde sorgen dabei für mehr Flexibilität.
  • Dr. Antonius Kass, Facharzt für Orthopädie aus Düsseldorf, reduzierte sowohl die Plätze im Wartezimmer als auch die zur Verfügung stehenden Behandlungszimmer. Dazu wurden in den Fluren Abstandsmarker auf dem Boden angebracht. Sein Motto: „Vorsicht statt Panik”
  • Prof. Dr. med. Oliver Tobolski, Facharzt für Chirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie aus Köln, verfügt in seiner Praxis über einen separaten Ein- und Ausgang und lässt nur eine begrenzte Zahl an Patienten gleichzeitig in die Praxis. Dazu wurden strikte Hygienevorgaben – wie beispielsweise ein Spritzschutz in den Sprechzimmern – eingeführt.

In der Pandemie bestens organisiert – mit Doctolib

Doctolib hilft Ihnen und Ihrer Praxis dabei, gut durch die aktuelle Pandemie zu kommen. Viele Facharztpraxen nutzen bereits unser Angebot, begleitend zur Umstrukturierung der Praxisabläufe und der Integration von Maßnahmen zum Schutz der Patienten sowie Mitarbeiter.

Gerade jetzt kommt es auf Planung und Struktur an. Die aktuellen Einschränkungen erfordern außerdem häufig einen Mehraufwand an Arbeitsleistung in bestimmten Bereichen. Daher ist es wichtig, Systeme so zu optimieren, dass Arbeit in anderen Bereichen eingespart wird. 

Entlasten Sie Ihr Team in Zeiten der Pandemie mit unseren Praxis-Tools

Die Online Terminvereinbarung reduziert den administrativen Aufwand telefonischer Anfragen. Ihre Patienten können sich in Eigenregie für einen Termin entscheiden und diesen ganz einfach online buchen. Dabei können Sie direkt mögliche COVID-19-Symptome im Vorfeld abfragen lassen. Im Verdachtsfall erscheint ein Symbol im Kalender, sodass vor Eintreffen des Patienten nötige Vorkehrungen getroffen werden können.

Die digitale Patientenkommunikation hat den Vorteil, dass Sie automatisiert Terminbestätigungen, -erinnerungen oder -änderungen versenden können. Das entlastet Ihr Team und informiert Patienten auf direktem Weg. Die Möglichkeit, mit wenigen Klicks Verspätungs-SMS an die Patienten zu versenden, hilft dabei, Ihr Wartezimmeraufkommen noch gezielter zu steuern.

Die Videosprechstunde ist – gerade in Pandemiezeiten – ein probates Mittel zur kontaktlosen Besprechung in Facharztpraxen. Ob beispielsweise Medikationspläne, Krankschreibungen, die Einschätzung von Symptomen oder die Besprechung von Blutwerten: Der Arzt kann bei diesem digitalen Treffen auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Patienten eingehen. So lassen sich Wartezeiten und vor allen Dingen die Anzahl an Patienten im Wartezimmer gezielt reduzieren. 

Ihre Kollegen profitieren bereits

Prof. Dr. Khusru Asadullah, Dermatologe in Potsdam: „Das digitale Terminmanagement macht unsere Arbeit schneller, besser und effizienter. Wir profitieren davon, unsere Patienten profitieren davon und insofern ist das einfach eine gute Sache.

Dr. med. Omar Qattawi, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe aus München: „Diese Lösung ist unglaublich gut und vielleicht eine der besten Sachen der letzten Jahre.”

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Ihr Doctolib-Team

 

1 https://www.tagesschau.de/inland/rki-coronavirus-111.html