Seit Monaten bestimmt Corona unser Leben. Und leider bleibt das Thema weiterhin aktuell, steigende Fallzahlen, politische Entscheidungen und die Kritik daran beherrschen die Schlagzeilen und Nachrichtensendungen. In dieser unübersichtlichen Lage und in Zeiten großer Verunsicherung werden verschiedene Informationen herangezogen – auch die aus den sozialen Medien. Dabei ist die Qualität der medizinischen Berichterstattung für Laien nur schwer einzuschätzen. 

Ärzte und Apotheker sind Nr. 1 Quelle, wenn es um Gesundheitsinformationen geht

Doch auch wenn die Informationsflut sehr groß ist, jeder zweite Deutsche vertraut seinem Hausarzt oder ihm bekannten Ärzten und Apotheken am meisten – dies gaben 48 % der Befragten in einer Umfrage zur Bewertung von Gesundheitsinformationen seit Ausbruch der Corona-Pandemie an.1 Damit konnten niedergelassene Ärzte und Apotheker ihre Rolle als Vertrauenspersonen in Gesundheitsfragen nicht nur behaupten, sondern diese Position im Verlauf der Krise weiter ausbauen. Ein Viertel der Befragten gab an, dass das Vertrauen über das Frühjahr hinweg noch stärker gestiegen ist.

Auch die Informationen von Behörden und öffentlichen Einrichtungen sowie von wissenschaftlichen Experten, wie dem Virologen Dr. Christian Drosten oder dem Robert Koch-Institut, werden von der Bevölkerung (38 %) als vertrauenswürdige Quellen wahrgenommen. Ebenso wie bei den Ärzten und Apothekern stieg auch hier das Vertrauen im Zeitverlauf stetig an. So konnten Behörden einen Vetrauenszuwachs von 31 %  und Professoren und Hochschulen von 26 % verzeichnen.

Umfrage Doctolib_Ärzte genießen am meisten Vertrauen

Wenig Vertrauen in Informationen aus den sozialen Netzwerken

An dritter Stelle der glaubhaftesten Quellen über das Coronavirus rangierten Tages- und Wochenzeitungen sowie TV- und Radioberichte mit 32 %. 

Im Gegensatz dazu werden Informationen auf sozialen Plattformen, wie YouTube und Facebook, nur von wenigen Deutschen als vertrauenswürdig eingestuft  (7 % und 6 %). Wo Mediziner und öffentliche Stellen im Zeitverlauf mehr Vertrauen gewinnen konnten, zeigt sich, dass über die Hälfte der Befragten Bloggern und Influencern nun weniger vertrauen als vor der Corona-Krise. Generell verloren die verschiedenen sozialen Medien als Informationsquellen stark an Glaubwürdigkeit – YouTube vertrauen 47 % weniger, Facebook 53 % und Instagram 51 %. 

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang sind jedoch die Unterschiede in den Altersgruppen. Während über alle Altersgruppen hinweg nur 7 % der Befragten YouTube als vertrauenswürdige Quelle nennen, ist das unter den 18-24 Jährigen etwa jeder Fünfte (19 %). 

Übrigens, den letzten Platz im Vertrauensranking belegen Diagnose-Tools und Symptom-Checker. Nur zwei Prozent der Befragten nennen diese als eine der drei Quellen, der sie vertrauen. 

Mit Hilfe von Digitalisierung können Ärzte Ihre Funktion als Vertrauensperson stärken

Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient nach wie vor ist. Ilias Tsimpoulis, Managing Director der Doctolib GmbH, sieht hier auch einen Vorteil von digitalen Tools: „Digitalisierung kann und soll den Arzt in seiner Funktion als Vertrauensperson nicht ersetzen. Sie soll vielmehr dazu beitragen, den persönlichen Kontakt zu unterstützen, indem sie Ärzten den Arbeitsalltag erleichtert und Patienten den Zugang zu medizinischer Versorgung vereinfacht.” 

So haben Sie beispielsweise mit dem digitalen Terminmanagement von Doctolib die Möglichkeit einfach und unkompliziert per SMS und E-Mail mit Ihren Patienten zu kommunizieren, z. B. um vorab Hygiene-Richtlinien und Dokumente zu übermitteln oder an Termine zu erinnern. Zudem entlastet es das Team im Rahmen der Terminorganisation, welche 24/7 online erfolgen kann. Der digitale Terminkalender für Praxen ist an die Bedürfnisse jeder Praxis anpassbar, sodass Sie kurzfristig und flexibel neue Terminvergabeprozesse implementieren oder Sprechzeiten an aktuelle Vorgaben anpassen können. 

Und auch die Videosprechstunde hat großes Potenzial langfristig ein fester Bestandteil im Praxisalltag zu werden. Sie können digital – aber trotzdem persönlich – und ohne großen Aufwand Befunde oder Heil- und Kostenpläne besprechen und das Verhältnis zu Ihren Patienten stärken.

Kostenfreie Nutzung der Videosprechstunde noch bis Ende 2020

Seit April 2020 nutzen bereits viele Ärzte und Behandler deutschlandweit erfolgreich die Videosprechstunde und wollen dies auch weiterhin tun. Zur Unterstützung im Kampf gegen COVID-19 hat sich Doctolib entschieden, die KBV-zertifizierte Videosprechstunde Ärzten und Behandlern auch weiterhin, bis einschließlich Dezember 2020, kostenlos zur Verfügung zu stellen.2

Wenn auch Sie die Videosprechstunde in Ihrer Praxis nutzen wollen, dann vereinbaren Sie gern ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch

Tipp: GKV unterstützen Videosprechstunde mit Anschubfinanzierung

Seit 1. Oktober 2019 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine Anschubfinanzierung für Ärzte und Psychotherapeuten, die Videosprechstunden durchführen – für bis zu 50 Online-Visiten im Quartal zehn Euro je Sprechstunde zusätzlich (insgesamt bis zu 500 Euro). Die Fördermöglichkeit gilt für zwei Jahre und erfolgt als Zuschlag über die GOP 01451.

Ihr Doctolib-Team


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Befragung von 1.029 Personen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren im Mai 2020.
2 In Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abonnement über den Doctolib-Kalenderservice als Hauptdienstleistung. Die Bereitstellung, Installation und Wartung der Einhaltung der Ausrüstung (z.B. Computer, Headset und Webcam), die Einhaltung der Systemvoraussetzungen sowie die aus deren Nutzung resultierenden elektronischen Kommunikationskosten (wie Telefon- und Internetzugangskosten) liegen in der alleinigen Verantwortung des Nutzers.