Die Münchner Allgemeinärzte Dr. Phillipp Gross und Dr. Christian Merz unterstützen die Initiative #DenkAnDich und erklären im folgenden Video, warum es so wichtig ist, auch in Zeiten der Corona-Pandemie Termine beim Arzt wahrzunehmen.

Beide Ärzte haben in Ihren Praxen Abläufe angepasst und Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen, sodass das Infektionsrisiko minimiert wird und sich ein Arztbesuch für die Patientinnen und Patienten so sicher wie möglich gestaltet. Dr. Philipp Gross betont, dass das Hinauszögern von Untersuchungen zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen kann, weil Erkrankungen nicht entdeckt werden oder chronische Erkrankungen nicht weiter behandelt werden.

Auch Dr. Christoph Merz sieht das als großes Risiko an und appelliert an alle Patient/-innen: Im Zweifel ist es ratsamer in die Praxis zu kommen und das ohnehin sehr geringe Infektionsrisiko in Kauf zu nehmen als zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu Hause aussitzen zu wollen.“ 

Das haben Allgemeinmediziner in der ersten Corona-Welle gelernt

Bereits während der ersten Pandemie-Welle haben viele Ärztinnen und Ärzte Praxisabläufe – angepasst. Ihre Erfahrungen haben sie im Rahmen der COVID-19-Helden in kurzen Videointerview mit uns geteilt. Einige Tipps wollen wir Ihnen hier noch einmal vorstellen.

  • Dr. Elisabeth Borowski, Allgemeinmedizinerin aus Düsseldorf, bot Ihren Patientinnen und Patienten an Rezepte, Überweisungen, Transportscheine und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, in begründeten Fällen, per Post zukommen zu lassen. Zusätzlich wurde der Zugang zur Praxis so geregelt, dass sich möglichst wenig Menschen gleichzeitig in der Praxis befanden. Außerdem bat sie Beratungsgespräche mit der Videosprechstunde an.
  • Dr. med. Peter W. Frank, Facharzt für Allgemeinmedizin in Gröbenzell, behandelte potenziell infizierte Patienten außerhalb seiner Praxis auf einer Terrasse, damit das Infektionsrisiko in seiner Praxis niedrig gehalten werden kann.
  • Holger Liebermann, Allgemeinmediziner aus Bonn, teilte sein Praxispersonal im Kampf gegen COVID-19 in kleinere Teams auf, sodass sie unabhängig voneinander arbeiteten konnten. Damit wollte er sicher gehen, dass ein Team weiterarbeiten kann, sollte das andere ausfallen.
  • Dr. Sibylle Katzenstein, Allgemeinärztin aus Berlin, hatte Ihre Patientinnen und Patienten nur noch einzeln einbestellt, um Ansteckungsketten zu unterbrechen.
  • Dr. med. Peter Travnik, Allgemeinmediziner aus Leverkusen, hatte den Wartebereich für potenziell infektiöse Patienten nach draußen verlegt, wobei ihm die gute Wetterlage sehr entgegen kam. Außerdem kooperierte er mit den Maltesern, um COVID-19-Abstriche so durchzuführen, dass die Patienten im Auto bleiben konnten und nicht in die Praxis mussten.

Praxisabläufe mit Doctolib anpassen

Neben räumlichen Veränderungen können auch andere Abläufe – zeitlich oder organisatorisch – angepasst zu werden, um auf aktuelle Maßnahmen zu reagieren. So können Sie auf Ihrem Praxisprofil auf Verhaltensrichtlinien hinweisen. Außerdem können Sie bei der Terminbuchung durch die Patienten eventuelle COVID-19-Symptome abfragen und sich im Kalender anzeigen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Patienten schnell per SMS oder E-Mail erreichen, z. B. wenn Termine abgesagt werden müssen oder sich der Praxisablauf verzögert. Mit dem Online-Kalender ist es unkompliziert möglich Sprechzeiten anzupassen und Informationen bereits bei der Terminbuchung kommunizieren. Zusätzlich lassen sich Praxistermine mit wenigen Klicks in Videoprechstunden umwandeln.

Die Videosprechstunde bietet sich an, Symptome schon vor einem Praxisbesuch abzuklären oder Beratungsgespräche online zu führen. Damit schützen Sie Risikopatienten, die z. B. Fragen zur Medikationen haben oder Befunde besprechen wollen. Mit der digitalen Sprechstunde können Sie darüber hinaus auch AU-Bescheinigungen ausstellen und minimieren das Infektionsrisiko damit noch einmal deutlich. 

Tipp: Bis zum 30.06.2021 können Sie die Doctolib-Videosprechstunde übrigens noch kostenlos nutzen!1 Vereinbaren Sie heute noch ein unverbindliches Beratungsgespräch und erfahren Sie, wie Ihnen unser digitales Terminmanagement dabei helfen kann auf neue Vorgaben zu reagieren und Ihre Praxis zu organisieren.

 

Ihr Doctolib-Team

 

1In Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abonnement über den Doctolib-Kalenderservice als Hauptdienstleistung.