Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystem hat durch die Corona-Pandemie einen Sprung nach vorn gemacht. So wurde z. B. die Videosprechstunde als neue Art der Behandlung eingesetzt und auch die Entscheidung für die digitale Krankenakte ist dieses Jahr gefallen.1 Wie der digitale Reifegrad verschiedener europäischer Gesundheitssysteme ist und welche Rolle Patienten bei der Einführung von digitalen Technologien spielen, untersucht eine multinationale Studie von Deloitte. Eine Erkenntnis, die hervorsticht: Patienten fordern aktiv mehr digitale Angebote. 

Große Potenziale, aber noch einige Hürden

Die Corona-Pandemie hat als Beschleuniger der Digitalisierung gewirkt. Doch im europäischen Vergleich hinkt Deutschland in einigen Bereichen noch hinterher, da viele Technologien noch nicht genutzt werden. Das betonen auch die deutschen Studienteilnehmer: 95 % der Befragten, die in Krankenhäusern tätig sind sowie 78 % der Mitarbeiter in Arztpraxen glauben, dass durch die Digitalisierung die Patientenversorgung verbessert werden kann. Doch die Teilnehmer betonen auch die Hürden, die die digitale Transformation behindern. Ein Großteil der Befragten mit 61 % sieht vor allem die Bürokratie als größte Herausforderung. Nachfolgend sind es hohe Kosten (57 %) und Schwierigkeiten, die passenden Technologien zu finden (42 %), die medizinische Versorger davon abhält, digitale Tools einzuführen. Das zeigt sich u. a. in der Nutzung von Online-Buchungen. Im Jahr 2018 haben 41 % der Dänen Arzttermine online gebucht und in den Niederlanden 27 %, während es in Deutschland nur 14 % waren.

Eigene Darstellung. Quelle: Auszug aus Deloitte-Analyse der M3-Umfrage unter 1.781 Klinikern, die zwischen dem 23. März und dem 4. April 2020 durchgeführt wurde.

 

Patienten wollen digitale Services nutzen

Eine weitere Erkenntnis der Studie ist die veränderte Rolle der Patienten. Sie verhalten sich nicht mehr nur passiv, sondern erwarten nun einen einfacheren Zugang zu Gesundheitsleistungen und Informationen. Sie sind außerdem dazu bereit, Technologien zu nutzen, die Gesundheitsdaten aufzeichnen und ihnen helfen, diese zu verstehen. In diesem Zusammenhang werden auch digitale Services wie Online-Buchungen oder die Videosprechstunde zunehmend nachgefragt. 

Darauf sollten Sie reagieren. Mit digitalen Services können Sie Ihren Patienten einen zeitgemäßen Service bieten und von neuen Patienten besser gefunden werden. Und auch für Ihre Praxis bietet das digitale Terminmanagement von Doctolib viele Vorteile, um Ihren Praxisalltag effizienter zu gestalten.

Die Vorteile digitaler Services für Patienten im Überblick 

  • Online-Terminbuchung 24/7 – Arzttermine können zu jeder Zeit und von überall aus gebucht werden.
  • Digitale Warteliste – aktive Information, über früher freigewordene Termine, die direkt bequem online vorverlegt werden können.
  • Automatische Terminerinnerung – Patienten erhalten vor ihrem Termin eine automatische Erinnerung per SMS oder E-Mail
  • Verzögerungs-SMS an Patienten– wenn es doch einmal länger bei Ihnen dauert. So kann die Wartezeit sinnvoll genutzt werden und das Wartezimmer ist weniger voll.
  • Eigenes Terminmanagement – der nächste Arzttermin muss verschoben werden? Patienten können dies eigenständig in ihrem Account vornehmen.
  • Patienten-Account mit relevanten Daten und Dokumenten – alle notwendigen Informationen können mit dem Arzt geteilt oder vorab vom Patienten angefordert werden, z. B. der Anamnesebogen, Befunde, etc.

Praxen profitieren vom digitalen Terminmanagement

Für Arztpraxen bieten digitale Lösungen, wie Online-Buchungen und Terminmanagement eine Vielzahl von Vorteilen bei der effizienten Praxisorganisation:

  • Online-Terminbuchungen erhöhen die Erreichbarkeit Ihrer Praxis und steigern dadurch die Zufriedenheit Ihrer Patienten.
  • Mit der digitale Warteliste und der automatische Recall-Funktion, die die Patienten z.B. daran erinnern kann Vorsorgeuntersuchungen zu buchen, verringert sich der administrative Aufwand für das Praxisteam.
  • Die automatische Terminerinnerungen hilft bei der Reduzierung von Terminausfällen – um bis zu 58%.2
  • Mit der zertifizierten Videosprechstunde können Sie effizient mit Ihren Patienten kommunizieren und Ihren Patienten einen kontaktlosen Service anbieten. Diese ist noch bis zum 31.12.2020 kostenlos nutzbar.
  • Das Überweisernetzwerk optimiert die Zusammenarbeit mit Kollegen – überweisen Sie Ihre Patienten mit nur einem Klick an Ihre Kollegen.

Und ein weiterer Vorteil: die verbesserte Sichtbarkeit Ihrer Praxis im Internet. Bereits über 3.5 Millionen Patienten besuchen monatlich www.doctolib.de oder die Doctolib-App, um einen Arzttermin zu buchen oder eine passende Arztpraxis zu finden. Mit einem Profil auf unserer Plattform, dessen Inhalt Sie selbst bestimmen können, haben Sie die Möglichkeit Ihr Leistungsspektrum prominent zu bewerben. Und mit einem optimierten Eintrag in „Google My Business” wird Ihre Sichtbarkeit weiter erhöht.

Für Patienten, die Sie noch nicht kennen, liegt Doctolib im Google Ranking weit vorne, wenn diese zum Beispiel nach „Fachrichtung und Stadt“ suchen. So werden Sie noch leichter durch Ihr Doctolib-Profil auf Google gefunden.

Vereinbaren Sie noch heute ein kostenloses Beratungsgespräch und bieten Sie Ihren Patienten schon bald einen zeitgemäßen Service an.

 

Ihr Doctolib-Team

 

1https://www.deutschlandfunk.de/digitalisierte-gesundheit-elektronische-patientenakte.697.de.html?dram:article_id=474221
2 Interne anonymisierte Doctolib-Statistiken zeigen, dass -58% von Terminausfällen bei verschiedenen Fachärzten 5 % betragen. Datenerhebung im Zeitraum von Oktober 2018 – April 2019. Die durchschnittliche Terminausfallquote in Deutschland laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (Praxisbefragung zur Termintreue 2014: https://www.kbv.de/html/9953.php) beträgt schätzungsweise zwischen 5 und 20 %. Davon wurde der Durchschnittswert zur Ermittlung der Terminausfallquote genommen = 12 % (12,5 % als Durchschnittswert von 5 – 20 %, abgerundet auf 12 %)