Unter der Fragestellung welchen Einfluss die COVID-19 Pandemie auf das Patientenverhalten hat, haben wir im Zeitraum von 28.04.2020 – 29.04.2020 Ärzte zu diesem Thema befragt. Auch wenn seit dieser Woche eine Zunahme der Terminvereinbarungen zu beobachten ist, bleiben aktuell noch immer viele Patienten den Arztpraxen fern. Die befragten Ärzte gaben dafür folgende Gründe an: 

  • 83% der Ärzte erklärten dies damit, dass die Patienten Angst hätten sich mit COVID-19 in der Praxis zu infizieren 
  • 19% gaben an, dass Patienten die Sorge hätten mit ihren Anliegen die Zeitressourcen der Ärzte für schwer Erkrankte oder COVID-Patienten in der aktuellen Situation zu blockieren 
  • 14% erklärten, dass die Patienten die Befürchtung hätten stumme COVID-19-Symptomträger zu sein und den Arzt nicht gefährden möchten

Laut Umfrage wurden dabei vor allem Routineuntersuchungen (64%), Vorsorge-Untersuchungen (47%) oder Kontrolluntersuchungen nach OP´s (42%) abgesagt oder verschoben.

Um wieder das Patientenaufkommen in der Praxis zu erhöhen, wünschen sich 81% der Befragten Unterstützung seitens der Politik, um Patienten zu erklären, dass sie weiterhin Ärzte für Routineuntersuchungen aufsuchen dürfen. 44% der Befragten finden, dass ein guter Praxis-Onlineauftritt Patienten aufklären und Sorgen nehmen könnte. 39% gaben an, dass mittels Videosprechstunde eine sichere Alternative geboten werden könnte.

Doctolib stellt Ärzten und Behandlern in der aktuellen Situation verschiedene technische Möglichkeiten zur Verfügung, um sie bei der Praxisorganisation bestmöglich zu unterstützen. Beispielsweise können Ärzte ihren Patienten über ihr Doctolib-Profil individuelle Hinweise zum Verhalten in ihrer Praxis mitteilen oder diese Zusatzinformationen direkt in die automatische Terminerinnerung integrieren. Zudem können Ärzte die zertifizierte Videosprechstunde bis Ende September kostenlos nutzen.

Ihr Doctolib-Team

 

*Doctolib hat im Zeitraum vom 28.04.2020 – 29.04.2020, 87 Ärzte verschiedener Fachrichtungen in einer Online-Erhebung zur Corona-Krise befragt.