Die COVID-19 Krise nahm eine drastische Wendung in den letzten Wochen, daher befragten wir deutsche Ärzte wie sie mit der aktuellen Situation umgehen und welche Maßnahmen sie ergreifen. Der Sinn des neuen COVID-19 Barometers liegt darin, Ärzte, Behandler und medizinische Fachkräfte in der aktuellen Situation noch stärker bei der Organisation Ihres Arbeitsalltags zu unterstützen – zum Beispiel durch Anpassung der Arbeitsabläufe oder durch die Einführung der Videosprechstunde.

Heute teilen wir mit Ihnen die ersten Ergebnisse des COVID-19 Barometers:

Zunächst wurde erfragt ob sich aufgrund der fortschreitenden Pandemie die Behandlungen verändert haben:

  • 86% haben Ihre Behandlungs-Gewohnheiten wegen der fortschreitenden Pandemie verändert.
  • 62% haben Behandlungen, die nicht dringend sind abgelehnt oder verschoben.
  • 50% bieten nächstmöglich verfügbare Termine noch am selben Tag an.

Informationen über ein richtiges Verhalten werden folgendermaßen an die Patienten kommuniziert:

Die Praxismitarbeiter werden durch folgende Maßnahmen vor einer möglichen Ansteckung geschützt:

  • 21,2% durch Atemschutzmasken
  • 13,9% durch einen Aushang an meiner Praxistür, dass Patienten mit Corona-Symptomen die Praxis nicht betreten dürfen
  • 29,2 % durch einen Sicherheitsabstand
  • 11,7 % mit klaren Anweisungen, was sie in einem Verdachtsfall zu tun haben
  • 17,5 % mit noch strengeren Hygieneauflagen

Die deutschen Ärzte haben sich in Rekordzeit an die aktuelle Situation angepasst, um die beste Organisation in Zeiten von COVID-19 zu finden und das Personal und ihre Patienten zu Schützen.

Ihr Doctolib-Team

*Doctolib hat im Zeitraum von 16. bis 19. März 2020 159 Ärzte verschiedener Fachrichtungen in einer Online-Erhebung nach Veränderungen im Arbeitsalltag im Kontext der Corona-Krise befragt.