Eine Kurzumfrage, die Doctolib im Juni 2020 unter Ärzten durchgeführt hat, bestätigt den allgemeinen Digitalisierungstrend in den deutschen Arztpraxen. Die überwältigende Mehrheit spricht sich dafür aus die Videosprechstunde auch nach der akuten COVID-19-Zeit in Ihrer Praxis anzubieten.

9 von 10 Ärzten setzen weiterhin auf Telemedizin

91 % der befragten Ärzte 1 stellten klar, dass Sie auch nach Corona auf die Nutzung von telemedizinischen Anwendungen setzen werden. 

Die Videosprechstunde hat, angekurbelt durch die letzten Monate, großes Potenzial langfristig ein fester Bestandteil im Praxisalltag zu werden. Die Vorteile dieses modernen Services liegen klar auf der Hand und werden in Gesprächen mit Ihnen und Ihren Kollegen immer wieder bestätigt:

  • Videosprechstunde bedeutet eine hohe Flexibilität für Arzt und Patient, gegeben durch die örtliche Unabhängigkeit der Konsultation
  • Patienten schätzen die bessere Erreichbarkeit von Ärzten 
  • Ein hohes Maß an Komfort, sowohl für Patienten als auch Ärzte – Weg- und Wartezeiten fallen weg, das gilt auf Ärzteseite auch für Hausbesuche, die alternativ als Videosprechstunde durchgeführt werden können
  • Risiko einer Infektion sinkt, vor allem während Pandemie- und Grippezeiten

Videosprechstunde praktisch angewendet

Wir haben Sie auch gefragt, wofür Sie die Videosprechstunde am meisten einsetzen. Die Liste der Besuchsgründe führt hier das Beratungsgespräch an – Impfberatung, Beratung zu IGeL, Vorgespräche im Rahmen von operativen Eingriffen u.v.m.

Jeder 3. Arzt bespricht über Video auch Befunde mit Patienten. Die entsprechenden Dokumente, wie z. B. Arztbriefe, Röntgen- oder MRT-Bilder, Heil- und Kostenpläne, etc. können vor und während der Videosprechstunde dem Arzt übermittelt werden. Das gilt auch vice versa für die Übermittlung an Patienten. Mit der Funktion Bildschirm mit Patienten teilen, die nur dem Arzt zur Verfügung steht werden Befundbesprechungen noch einfacher. 

Bereits 42 % der Ärzte nutzen die Videosprechstunde auch für eine Ersteinschätzung bei Akutterminen. Nach einer ersten visuellen Sichtung des Patienten können geeignete Maßnahmen zur weiteren Behandlung getroffen werden.

Abbildung 1: Vor allem Beratungsgespräche und Befundbesprechungen werden häufig per Video durchgeführt

Videosprechstunde aus Patientensicht

Für Patienten, jeden Alters, ist die Videosprechstunde ein toller und nutzwertiger Service. Schon im Mai hat eine bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung bestätigt, dass 70 % den Mehrwert von digitalen Services in der Arztpraxis erkennen.2

Vor allem für Werktätige sind Videobesprechungen kein Fremdwort mehr. Was im Job und täglichen Leben funktioniert, wird jetzt auch von Arztpraxen erwartet. Eine Videosprechstunde mit dem Arzt während der Mittagspause oder im Homeoffice lässt sich deutlich einfacher planen und realisieren wenn man keine Anfahrtswege und vsl. Wartezeiten vor Ort hat. 

Nach wie vor ist auch der Anteil der  65 – 75 jährigen Nutzer mit 45 % erfreulich hoch. Das spricht für die einfache Anwendung der Videosprechstunde.

Kostenfreie Nutzung der Videosprechstunde noch bis Ende 2020

Seit April  2020 nutzen bereits viele Ärzte und Behandler deutschlandweit die KBV-zertifizierte Videosprechstunde von Doctolib. Zur Unterstützung im Kampf gegen COVID-19 hat Doctolib sich entschieden, die Videosprechstunde Ärzten und Behandlern auch weiterhin, bis einschließlich Dezember 2020, kostenlos zur Verfügung zu stellen.3 

Wenn auch Sie die Videosprechstunde in Ihrer Praxis nutzen wollen und Doctolib noch nicht nutzen, dann vereinbaren Sie gern ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch

Tipp: GKV unterstützen Videosprechstunde mit Anschubfinanzierung

Seit 1. Oktober 2019 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine Anschubfinanzierung für Ärzte und Psychotherapeuten, die Videosprechstunden durchführen – für bis zu 50 Online-Visiten im Quartal zehn Euro je Sprechstunde zusätzlich (insgesamt bis zu 500 Euro). Die Fördermöglichkeit gilt für zwei Jahre und erfolgt als Zuschlag über die GOP 01451.

Ihr Doctolib-Team

1 Interne Befragung von Doctolib zur Nutzung der Videosprechstunde im Juni 2020 mit n = 51 Ärzten
2
Befragung von 1.026 Personen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren im Mai 2020
3 In Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abonnement über den Doctolib-Kalenderservice als Hauptdienstleistung. Die Bereitstellung, Installation und Wartung der Einhaltung der Ausrüstung (z.B. Computer, Headset und Webcam), die Einhaltung der Systemvoraussetzungen sowie die aus deren Nutzung resultierenden elektronischen Kommunikationskosten (wie Telefon- und Internetzugangskosten) liegen in der alleinigen Verantwortung des Nutzers.